Motorrad: Spanienrundfahrt 1998

Motorrad: Spanienrundfahrt 1998

10.000 km durch Spanien

Am 1.4.1998, sozusagen als Aprilscherz, startete ich zusammen mit Thomas aus Darmstadt zu unserer Motorradtour nach Spanien. Ich hatte Thomas über den Tourenfahrer kennen gelernt und da ich vor meiner Ausbildung nochmal richtig verreisen wollte, meldete ich mich bei ihm. Bereits kurze Zeit später fuhr ich nach Darmstadt um meinen Mitfahrer persönlich kennen zu lernen.
Die gesamte Reiseplanung (Route, Stops, Sehenswürdigkeiten,...) blieb leider an mir hängen und so standen wir dann Ende März mit teils etwas kontroversen Vorstellungen über den Reiseablauf und v.a. die Länge der Strecke in Bietigheim mit zwei vollgepackten Maschinen. "Das geht ja gut los", dachte ich mir da noch ...

Thomas hatte mich ca. eine Woche vor der Abfahrt noch angerufen und wollte die Tour ganz absagen. "Nun gut, dann fahre ich trotzdem - wenn`s sein muß auch ganz alleine", sagte ich ihm. Ich bot ihm an mitzufahren, so lange er konnte und wollte und dann wieder nach Hause zu fahren, sobald er genug hatte. Ich hörte förmlich, wie ihm ein Stein vom Herzen fiel und er stimmte zu.

Beide Maschinen waren vollgepackt. Meine Twin hatte anfangs schwer zu schleppen. Alles was man um diese Jahreszeit in Frankreich und Spanien brauchen könnte hatten wir eingepackt. Für meinen Geschnmack doch wesentlich zu viel. Einer meiner 45L Koffer war prallvoll mit Lebensmitteln, beide Tankrucksackseitentaschen ebenfalls. In der Gepäckrolle hatte ich die wirklich wichtigen Sachen, wie Zelt, Schlafsack, Campingzubehör, Geschirr und Kocher untergebracht. Direkt vor meiner Nase im Tankrucksack befand sich das Kartenmaterial, die komplette Fotoausrüstung und ein paar andere Dinge die man schnell griffbereit haben sollte.

Thomas hatte auf seiner Honda CX500, der alten Güllepumpe, nur die wichtigen persönlichen Gegenstände und ein paar Klamotten mitgenommen, war aber trotzdem voll bepackt. Wir hatten bereits beim ersten Treffen besprochen, daß z.B. Motorrad-Klamotten jedem seine eigene Sache sei.
Klar, wenn er nicht so gut bei Kasse war, konnte er sich nicht lauter neue Klamotten kaufen, aber an Grundausrüstung sollte er nicht sparen. Eine gute Jacke hatte er, die Hose war o.k. und der Helm auch. Aber Schuhe und v.a. Handschuhe waren nichtmehr das Gelbe vom Ei. Ich warnte ihn noch davor das es in dieser Jahreszeit noch sehr kalt sein konnte in Spanien...

Unsere Route begann mit einem Stück Autobahnfahrt bis zur französischen Grenze. An der letzten Tankstelle vor Frankreich "Schau ins Land" tankten wir nochmal richtig voll und gönnten uns ein kleines Frühstück. Wieder auf den Bikes fuhren wir noch kurz bis Mulhouse und dann weiter auf der N83 Richtung Lyon. Zahlreiche kleine Ortschaften, idyllische Ausblicke und die morgendliche Frische waren wunderbar. Bei ca. +3 bis +5 Grad liesen wir die Maschinen laufen. Wir hatten ausgemacht, daß wir zumindest bis kurz hinter Lyon fahren würden, da dort die Wettergrenze verläuft. Wir waren gut in der Zeit und schafften die Strecke bequem.
Hinter St. Etienne schlugen wie dann an einem super Plätzchen das Zelt auf und ließen uns die letzten warmen Sonnenstrahlen ins Gesicht scheinen. Ein freundlicher, alter Franzose kam noch vorbei und ich unterhielt mich mit meinen paar Brocken Französisch mit ihm. Er fand es toll, daß wir solch eine Tour machten, denn sonst wären immer nur "Verrückte" im Sommer unterwegs... Am nächsten Morgen stellten wir fest, daß es doch noch ganz schön kalt war. Der Morgentau war gefrohren und Thomas hatte seine Stiefel draußen vergessen!!!

Bis nach le Puy-en-Velay fuhren wir entlang der Loire, staunten über die Schlösschen und folgten dann der N88 bis nach Mende. Dort ging es links ab und auf einem kleinen wunderschönen Sträßchen entlang der Gorges du Tarn D 907 bis nach Millau. Weiter ging es entlang der N9 über Béziers, Narbonne und Perpignan bis zum Abzweig der N114 Richtung Port-Vendres. Jetzt so kurz vor der Grenze ging der Spaß los. Bis zum französisch-spanischen Grenzübergang in Portbou konnten wir uns auf der kurvenreichen Straße so richtig Appetit auf MEE(H)R machen.

Wir übernachteten auf einem kleinen Campingplatz und trafen gleich auf ein paar nette Leute. Völlig k.o. wie wir waren (nach zwei Tagen Fahrt quer durch Frankreich) wurden wir auf einen Schluck Wein und ein prächtiges Vesper eingeladen. Ein wenig angesäuselt und satt vielen wir dann Stunden später ins Zelt.
Die Dusche am nächsten Morgen war eiskalt und der Kreislauf nach völlig im Keller. Gegen Mittag hatten wir dann fertig gefrühstückt und fingen an unsere Sachen wieder einzupacken. Bis nach Figueres wollten wir auf jeden Fall noch kommen. Das Dali Museum war unser erster kultureller "Parkplatz". Ich bin ja eigentlich kein Kunstfreak, aber Dali - das mußte sein. Stundenlang schlenderten wir dürch die zahlreichen Räume und überlegten immer wieder, ob Dali genial - oder doch verrückt war?

Am folgenden Tag starteten wir von Sant Feliu aus unsere nächte Etappe. Immer entlang der Küste der schönen Costa Brava schlängelten wir uns mit den Motorrädern bis nach Tossa. Dort besichtigten wir die Vila Vela und trafen dann auf das Touristenmecka Lloret de Mar. Welch ein Dreck, Lärm und Chaos! Für mich völlig unverständlich, wie man dort URLAUB machen kann. Die ganze Stadt besteht nur aus Hotels, Bars und Diskos. Im Sommer mag hier bestimmt die Hölle los sein, aber Urlaub wäre das für mich nicht. Also kurz noch etwas zu Trinken eingekauft im Mega-Supermercado und dann nichts wie weg.
Das nächste große Ziel war BARCELONA - eine der coolsten Städte Europas. Hier hatten wir ein paar Probleme mit der Unterkunft, da wir erst um 21:00 Uhr den Stau der Vororte hinter uns gelassen hatten. Alle billigen Unterkünfte waren bereits besetzt oder doch nicht so billig. Schließlich fanden wir dann noch ein Plätzchen, wo wir und die Bikes bestens unter gebracht waren. Dann stand erstmal Kultur und Leben pur auf dem Plan. Unsere Unterkunft lag nicht weit von der Rambla entfernt und so marschierten wir munter dort hin. Junge Leute, Musik, Clowns und Künstler waren noch weit nach Mitternacht unterwegs und wir setzten uns gemütlich hin und beobachteten das bunte Treiben. Insgesamt vier Tage blieben wir in Barcelona, besuchten viele Sehenswürdigkeiten (Sagrada Familia, Park Güell, des Aquarium + Mare Magnum, das Barri Gòtic & Barri Xìnés, IMAX-Palast, den Zoo,...) bevor wir wieder aufbrachen. Das Wetter war bisher optimal und wir wollten nun in Richtung Pyrenäen fahren. Da mußte das Weter einfach gut sein!!! Auf dem Weg von Barcelona nach Manresa machten wir und ca. 1 Million anderer Besucher am Monserrat Kloster halt. Welch eine Menschenmasse! Alle wollten sie ddem Gottesdienst beiwohnen, der am diesem Samstag gehalten wurde.
Also entschlossen wir uns nach einer kurzen Besichtigung rasch weiter zu fahren. Über Manresa - Vic - Ripoll und ein paar kleinere Straßen standen wir dann am nächsten Tag vor den Toren ANDORRAs. Leider vermiesten uns dicke Gewitterwolken und Regen die Auffahrt in diesen Stadtstaat, aber als wir dann endlich oben waren funkelte gerade die Sonne wieder durch. Aber bis zum höchsten Punkt fuhren wir dann doch nicht, da sich die Wolken bereits wieder zu zogen.

Meine Routenplanung sollte uns weiter über La Seu D'Urgell bis nach Adra führen. Dort ging es rechts ab Richtung Sort. Weiter über Rialp - Llavorsi (super zum Raften) bis nach Esterri d'Aneo. Hier führte eine kleine, schlecht ausgebaute Paßstraße durch ein wünderschönes Gebiet bis nach Salardú. Thomas hätte mich fast umgebracht, als die Straße zuerst in einen Feldweg und dann in einen mit Schlaglöchern übersähten schlammigen Pfad überging. Und dann die Krönung - hier auf ca 2400m Höhe lag noch über ein Meter Schnee und wir mußten nach 25 km Tortur wieder zurückfahren. Für mich war das echt ein riesen Spaß, mit meinem Reifenprofil auch kein Problem, aber Thomas mit seinen Straßenreifen....
Endlich in Vielha angekommen waren wir doch froh es bis hier her geschafft zu haben. Wir schlugen das Zelt wieder irgendwo in der Pampa auf und machten uns was deftiges zu Essen. Während Thomas kochte richtete ich meinen Kofferträger, denn bei der Suche nach einem geeigneten Zeltplatz, war mir der Fuß auf dem Schotter weg gerutscht und die Twin hatte sich auf die Seite gelegt. Alles war o.k. bis auf der Träger, der hatte sich mächtig verbogen. Nach einigen rohen Griffen und Verbiegungen, konnte ich ihn wieder anbringen und zum Essen kommen.

Früham Morgen weckte uns das Geräusch eines Traktors auf. Thomas bekam fast Panik und ich schaute wohl auch etwas verdutzt aus dem Zelt. Es war aber nur der Bauer aus dem Ort über uns, der mit einer freundlichen Geste herüberwinkte und weiter fuhr. Also machten wir uns was zum Frühstück und genossen die gerade über die Bergspitzen kommende Sonne. Wir packten unsere Sachen und folgten dann der N260 Richtung Pamplona. Insgesamt waren wir eine komplette Woche in den Pyrenäen unterwegs, bis wir sie dann in Pamplona so langsam wieder verlassen sollten.

Kaum in Pamplona angekommen schlug auch promt das Wetter um und es fing an zu regnen. Nach drei Tagen in Pamolona fuhren wir dann weiter in Richtung Donostia/ San Sebastian an die Atlantikküste. Der Atlantik zeigte sich von seiner wilden Seite. Mit hohen Wellen prallte er auf die Hafenmauern, so daß es hohe weiße Fontänen über die Mauer warf und manche Passanten eine ordentliche Meerdusche ab bekamen. Der einzige und zugleich teuerste Campingplatz, der um diese Jahreszeit überhaupt geöffnet hatte, wurde unser Heim. Nachdem das Wetter keine Änderung anzeigte fuhren wir weiter bis nach Bilbao. Dort besichtigten wir das prachtvolle Guggenheim Museum. Entlang des Rio Kadagua fuhren wir schließlich zunächst ein Stück landeinwärts und schwenkten dann zurück richtung Küste nach Santander. Nachdem wir dann bei Minusgraden und starkem Hagel zwei Tage in dieser eigentlich wunderschönen Stadt "gefangen" waren beschlossen wir so schnell wie möglich richtung Süden zu kommen. Hauptziel MADRID. Ich wollte so gerne noch in die Picos de Europa, aber da lag Neuschnee und da verging mir die Laune. Als dann schließlich ein Fetzen Blauer Himmel zu sehen war schwangen wir uns auf die Bikes und fegten der Sonne entgegen, denn nach zwei Wochen Regen hatte sich die Stimmung schon etwas verschlechtert. Über Torrelavega - Reinosa - Aguilar de Campoo machten wir dann noch einen Abstecher nach Burgos um dann endlich auf der N1 Richtung Madrid zu fahren.

Es war spät am Nachmittag als wir immer wieder wegen den Eishänden von Thomas anhalten mußten und nichtmehr voran kamen. Seine Handschuhe waren durchnäßt und durch die Kälte - es hatte bereits wieder Minusgrade - und den Fahrtwind tiefgefroren. Ich hatte zum Glück meine Griffheizung und somit immer warme Hände. Das war schon ganz schön was Wert, auch wenn manche Zeitgenosen jetzt müde lächeln werden! So machten wir also 80km vor Madrid nochmal einen Campingstop und schlugen in einem kleinen Pinienwald das Zelt auf. Thomas war so durchgefroren, daß er kaum die Tasse mit der warmen Suppe ruhig halten konnte.
Nach einer Nacht mit dem Geschrei von drei jungen Kauzen im Ohr packten wir etwas entnervt unsere Sachen wieder ein und fuhren nach Madrid - mitten ins Zentrum Spaniens. An der Sierra de Guadarrama blieb das schlechte Wetter hängen und innerhalb von wenigen Kilometern wurde es angenehm warm. In Madrid hatte es dann bereits 15 Grad und wir fanden auch schnell eine Unterkunft für die nächsten paar Tage.

Madrid - das Herz Spaniens. Endlich war ich nun auch mal dort. Eine Großstadt wie jede andere und trotzdem mit einem speziellen Flair. Der Königspalast war unser erstes Ziel, nachdem wir uns ausgeschlafen hatten. Der erste Blick galt aber unseren Bikes, da wir am Ankunftstag von zwei Polizisten angesprochen wurden:
"Schließt eure Bikes gut ab und laßt sie ja nicht aus den Augen - sonst sind sie weg!", meinten sie. Wir nahmen uns diesen Ratschlag zu Herzen und verketteten alles gut miteinander. Zur Fortbewegung in Madrid nutzte ich wieder die billige Metro, genau wie in Barcelona. mit ihr kamen wir ohne Probleme oder größere Laufstrecken überall hin.Am Plaza Puerta de Sol stellten wir uns an den Mittelpunkt Spaniens. Von hier aus wird jede Straße Spaniens gemessen. Ich besuchte wieder zahlreiche Sehenswürdigkeiten, darunter der Prado, das Kulturviertel "Huertas", den Parque Retiro, das Hard Rock Café, den Königspalast, usw. und hatte nach einer Woch längst noch nicht alles gesehen.
Dann kam der Abschied von Thomas. Man hatte ihm seine Geldreserven gestohlen. Er hatte sie beim Duschen im Bad vergessen. Da er so ängstlich war, hatte er das komplette Reisegeld in BAR in einer Tasche, die er sich immer um das Bein gebunden hatte versteckt. Nach der Morgendusche hat er dann den Beutel einfach vergessen - und promt war er verschwunden. iHn hatte wirklich das Pech verfolgt. Zuerst hatten sie ihm seinen Tankrucksack in Barcelona gestohlen und jetzt auch noch sein Reisegeld. Damit nahm für ihn die Reise hier ein schnelles Ende.Völlig fertig mit den Nerven reiste er noch am selben Tag ab und ich fuhr ab jetzt alleine weiter.

Auf dem Weg nach Süden besuchte ich noch Toledo und kaufte mir dort ein tolles Messer, das ich auch heute immernoch dabei habe. Weiter über Ciudad Real nach Valdepenas führte mich die Strecke in die Sierra de Alcaraz bis zum Naturpark Carzorla. Hier schlug ich das Zelt am Stausee auf und achtete dabei nicht auf das Schild am Eingang. "Campo juvenil" stand dort angeschrieben, aber so müde und fertig wie ich war hatte ich das glatt übersehn.Den ganzen Tag hatte ich mit Sturm und Regen zu kämpden gehabt, mit Stieren, die plötzlich auf der Fahrbahn standen und mit einem Tankstellenproblem. Es schien hier keine Tankstelle zu geben. Mein fünf Liter Ersatzkanister war bereits leer und immer noch keine Tankstelle??? Dann endlich ein rettendes Schild - 10km bis zur Tanke. Puh das würde auf jeden Fall reichen. Wieder vollgetankt fuhr ich gerade die paar Kilometer bis zum besagten Campingplatz und schlug dort mein Zel auf. Das Wetter hier im Süden war schlecht. Es nieselte wieder und war unangenehm kalt. Ich wunderte mich noch warum auf dem Zeltplatz niemand zu sehen war und auch nichts zu hören, dann legte ich mich ins Zelt und döste schnell ein. Durch ein herzhaftes "OLA!" und ein Stimmengewirr wurde ich aus meinem Schlaf gerissen. Ich antwortete auf Spanisch und sollte das Zelt aufmachen. Shit! - na klar, ich hatte vergessen mich anzumelden. War ja aber auch keiner da, wo man sich hätte anmelden können. Also zappte ich den Reisverschluß auf und sah einem relativ jungen spanischen Mann ins Gesicht, der mich sofort mit irgendwelchen Fragen bombardierte. "Was? Sprechen sie bitte langsamer - ich kann sie so schlecht verstehen", stammelte ich so gerade hervor, als er Spanier sich kurz zur Seite drehte und mein Motorrad anschaute. "Bist du Deutscher?", fragte er auf einmal in sehr gutem Deutsch. Das war meine Rettung und bereits 1 1/2 Stunden später saß ich mitten in einem Haufen 17 - 20 jähriger Spanier, die mich zum Essen eigeladen hatten. Es war eine gesammte Klassenstufe aus Sevilla, die hier auf diesem "Staatsgelände" zwei Wochen Klassenfahrt verbrachten. Sie waren den ganzen Tag bei diesem Wetter gewandert und erst jetzt zurück gekommen. Wir feierten und ich mußte das bisher Erlebte erzählen. so gut es ging auf Spanisch und den Rest auf Englisch. Welch ein Spaß.

Am darauf folgendem Morgen brach ich mein Zelt wieder ab und fuhr die restlichen 300km bis zu meinem Ziel - ALMERIA. Hier hat meine Tante ein Haus, das ich für die nächste Zeit als Basis nutzte. Von hier aus fuhr ich kürzere Tagesetappen rund um die Costa de Almeria und die Costa del Sol.
Mit Urs - einem Schweizer aus dem Haus vor mir, besuchte ich dessen Kumpel "Jörg" in der Nähe von Malaga.

Sein Kumpel und dessen Hund "Charaz" nahmen mich freundlich auf und wir verbrachteneine ganze Woche dort auf der Finca "MOTO", wie sie die Einheimischen nannten, da Jörg eine alte Harley auf sein Dach gestellt hat, die man bereits aus der Ferne sieht.
Nach zwei Wochen und etlichen hundert Kilometern hatten die neuen Reifen meines Bikes bereits wieder viel Gummi auf den Schotterwegen und Geröllstraßen der Sierra de los Filabres und rund um die Sierra Nevada verloren. Das erinnerte mich daran, daß es dann wohl bald Zeit zur Heimreise war.

Mitte Mai stand ich dann wieder hier in Bietigheim vor der Türe und konnte es kaum glauben, daß es jetzt vorbei sein sollte. Ich hatte in meien leeren Koffern Käse und luftgetrockneten Schinken aus Spanien dabei. Alles roch noch nach Salzwasser die Sonne hatte sich tief in meine Haut eingebrannt und ich war völlig entspannt. Und jetzt wieder zurück in den kleinbürgerlich-spießigen Alltag der Schwaben?.....

Ich hoffe es hat Dir Spaß gemacht diesen Text zu lesen. Eigentlich gäbe es ja noch viel mehr zu erzählen, aber das übersteigt dann wohl die Online Kapazitäten, aber wenn es Dich interessiert, dann schick mir doch einfach eine E-Mail.

Bis dann

Patrick

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